Aus einem knusprigen Honig-Mandel-Teig und einer süßen Kirschkonfitüren-Füllung bestehen die U'Piscquett'l, wie die kleinen Gebäckteilchen im apulischen Volksmund heißen.
Das Rezept entstammt der bäuerlichen Tradition aus Ceglie Messapica in der Provinz Brindisi. Die Familien reichten die Biscotti gern zu Feierlichkeiten wie Hochzeiten oder Taufen. Oft wurden sie auch als "Bomboniere" genutzt, also als kleines Gastgeschenk bei wichtigen Festen.
Damals wie heute werden die Biscotti ausschließlich in Handarbeit hergestellt. Sie sind gluten- und laktosefrei. Und sie schmecken köstlich - egal, ob pur oder, wie in Süditalien oft üblich, zu süßen Dessertweinen.
Hinweis für Allergiker: Die Biscotti können Spuren von Nüssen und Sesam enthalten.
MHD: 08.12.2026
Die Taralli-Künstler aus Apulien
Die knusprigen und vielfältigen Taralli-Kreationen gehören in Apulien einfach bei jeder Mahlzeit auf den Tisch. Man könnte sie sogar als regionales Kulturgut bezeichnen. Und um Taralli dreht sich auch bei Familie Santoro alias Zio Pasquale s.r.l. alles.
Die Taralli, die anders sind
Das Familienunternehmen Zio Pasquale ist vergleichsweise jung. Es gründete sich 2005 im wunderschönen Ceglie Messapica. Wer schon einmal im Valle d'Itria in Apulien zu Besuch war, dem wird dieser Name sicher schon begegnet sein.
Die Mission war von Anfang an eindeutig: qualitativ hochwertige Taralli herstellen. Dafür benötigt es neben der soliden Handwerkskunst auch die richtigen Zutaten. Und diese Zutaten sollten möglichst kurze Wege haben und direkt aus Apulien kommen.
So wird seit inzwischen mehr als 20 Jahren an den perfekten Taralli gefeilt, geformt und gebacken. Die Basis bilden immer alte, zum Teil mündlich überlieferte Rezepte und konsequente Handarbeit.
Was die Taralli außerdem besonders macht:
natürliche Gärung des Taralli-Teigs
Verzicht auf gentechnisch veränderte Grundzutaten (zum Bsp. Wein oder Weizen)
Mehl aus autochthonen und unbehandelten Getreidesorten wie "Senatore Cappelli"
verwendetes Olivenöl stammt aus Apulien
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